12 wichtige Tipps für deine erste Nepal-Reise

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Nepal ist in den letzten Jahren zu einem beliebten Reiseziel geworden. Die kulturelle und natürliche Vielfalt des Landes bietet für Reisende aller Altersstufen und Interessensgruppen genügend Abwechslung. Der „Geheimtipp“ Nepal ist schon lange nicht mehr geheim. Das merke ich nicht nur anhand der vielen Touristen vor Ort, sondern auch anhand eurer vielen Anfragen nach Tipps und wichtigen Reisehinweisen.

Heute möchte ich euch in meinem Blog 12 wichtige Tipps für eure erste Reise nach Nepal geben. So seid ihr gut vorbereitet und könnt euch mehr denn je auf die faszinierende Kultur einlassen. Wer lieber in Büchern stöbern möchte, findet hier eine schöne Auswahl.

Patan Durbar Square (Februar 2018)

1. „Namasté“ – Eine Begrüßung, die Türen öffnet

Beim „Namasté“ („Ich grüße das Göttliche in dir!“) werden die Handflächen vor der Brust zusammengefaltet.

Jede Reise nach Nepal ist auch mit Begegnungen verbunden. Und was gibt es besseres als seinem Gegenüber in der Landessprache zu begegnen. Ein einfaches „Namasté!“ reicht schon aus, um der nepalesischen Gastfreundlichkeit entgegenzukommen.

Ein kleines Wort, das für viel mehr steht als nur eine einfache Begrüßung oder nur ein schlichtes „Hallo“. In ihm steckt der Respekt, den wir unseren Mitmenschen aufbringen. Die Güte, die wir in unserem Gegenüber erkennen. In ihm steckt die Dankbarkeit und Wertschätzung, die wir unserem Gegenüber entgegenbringen. In dem Wort steckt unsere ganze Menschlichkeit – das wahre Göttliche in uns.

Mit einem „Namasté“ und einem Lächeln kommst du in Nepal definitiv viel weiter. Sei es nun beim Verhandeln, bei öffentlichen Behörden oder gar bei einfachen Fragen nach dem Weg. Wenn du deinem Gegenüber freundlich und respektvoll gegenübertrittst, bekommst du auch Freundlichkeit zurück. Das gilt übrigens auch hier bei uns…


2. Die linke Hand gilt als unrein!

Tipps für deine Nepal-Reise
Wichtige Tipps: Alles nur mit rechts, die linke Hand ist tabu!

Damit dir nach der Begrüßung kein schlimmer Fauxpas passiert, kommt jetzt einer der wichtigsten Tipps überhaupt: Die linke Hand gilt als unrein und ist absolut tabu!

Alles, was du gibst oder entgegennimmst, machst du mit der rechten Hand! Du winkst mit der rechten Hand, du grüßt mir der rechten Hand und du verabschiedest dich mit der rechten Hand. An Tempelanlagen umrundest du Stupas und Schreine auch immer im Uhrzeigersinn.

Niemand wird dich kritisieren, falls du mal die linke Hand versehentlich verwendet hast. Aber es wird die Nepalesen umso mehr freuen, wenn du es nicht tust.

Eine ausführliche Liste der Verhaltensregeln habe ich dir auf der Homepage von mein-Nepal bereitgestellt.


3. Verhandeln in Nepal – Souvenir-/Trekking-Shops, Taxis

Im Touristenzentrum Thamel ist bei Einkäufen Verhandlungsgeschick gefragt.

Wie in den meisten Teilen Asiens gehört auch in Nepal das Verhandeln fast schon zur Pflicht. Wer das nicht tut, zahlt oftmals drauf. Allerdings ist das natürlich leichter gesagt als getan. Welchen Preis soll man zahlen, wenn man als Tourist den fairen Preis nicht kennt?!

Glaubt bitte nicht den ganzen westlichen Reiseführern, die behaupten das der „wahre Preis“ bei der Hälfte oder gar einem Drittel des verlangten Anfangspreises liegt. Diese Aussage ist so pauschal wie dumm und zeugt nur von deren Unkenntnisse über das Land!

Es gibt keine allgemeingültigen Tipps. Sich darüber den Kopf zu zerbrechen, was der „wahre Preis“ sei, ist vergeudete Mühe! Zahle immer den Preis, der dir nicht wehtut! (siehe Annekdote in den Kommentaren).

Bei Taxifahrten innerhalb Kathmandus sollte der Preis 600 Rupien (ca. 5,00€) pro Fahrtstrecke nicht übersteigen. Ausnahme sind Fahrten vom bzw. zum Flughafen. Das liegt daran, dass der Flughafen von den Fahrern Gebühren verlangt, um überhaupt reinfahren zu dürfen. Bei Souvenirs ist es äußerst schwierig zu sagen, welcher Preis gerechtfertigt ist. Produkte (z.B. Pashmina Schals) gibt es in verschiedenen Qualittätsstufen, mit verschiedenen Herstellungsweisen (z.B. maschinell vs. handgefertigt) und aus unterschiedlichen Materialien (z.B. synthetisch vs. natürlich). Hier gilt ganz besonders, dass ihr einfach den Preis zahlt, der euch am wenigsten wehtut.
Dank der Reiseführer, die den Reisenden das Gefühl vermitteln, dass jedes Produkt zu teuer ist, entsteht ein erbitterter Preiskampf, bei dem Händler leider vermehrt auf minderwertige Qualität setzen…

Wo gelten feste Preise?

In Restaurants und Cafés, Lebensmittelgeschäften, Läden für den alltäglichen Bedarf, Supermärkten und in den öffentlichen Verkehrsmitteln (außer Taxis) braucht ihr nicht zu verhandeln.


4. Trinkgeld in Nepal

In kleinen Restaurants und Garküchen gibt es keine „Service Charge“. Warum soll man dort kein Trinkgeld geben?

Ausnahmslos alle Reiseführer behaupten, dass Trinkgeld in Nepal unüblich ist und nicht gegeben wird. Das ist völliger Unsinn!

Dieser Trugschluss kommt dadurch zustande, dass die meisten größeren Restaurants, Cafés und Bars zusätzlich zu ihrer Rechnung eine „Service Charge“ von 10% addieren. Diese „Service Charge“ fließt in der Regel in die Kassen der Betreiber ein und landet nicht beim Service-Personal.

Wenn ihr mit dem Service zufrieden seid, lasst dem Personal oder Taxifahrer doch einfach 30-100 Rupien da. Das reist kein Loch in eure Brieftasche und ihr huldigt zudem die Freundlichkeit des Services.

Selbst Einheimische geben Trinkgeld. Sogar in Restaurants, die „Service Charge“ nehmen. Häufig lassen Nepalesen das gesamte Rückgeld oder einen Teil davon als Trinkgeld für das Personal zurück. Warum können wir das nicht?!


5. Tipps für das sichere Essen und Trinken

Das Essen in Nepal ist unbedenklich genießbar – selbst in dunklen Garküchen oder an Straßenständen!

Die nepalesische Küche ist unglaublich vielfältig! Selbst das Nationalgericht Dal Bhat (Reis mit Linsensuppe) gibt es in unendlichen Variationen. Es ist verrückt, dass Reisende weiterhin auf Burger, Pizza und Co. zurückgreifen. Du bist, was du isst, schrieb ich mal.

Wer einen empfindlichen Magen hat oder zum ersten Mal den neuen Gewürzen begegnet, sollte die Sache langsam angehen. Gib deinen Körper Zeit sich an die neue Umwelt zu gewöhnen.

Das Essen in Nepal ist in der Regel sehr sicher – auch in kleineren Restaurants, Garküchen oder sogar an Straßenständen. Achte darauf, dass deine Hände immer sauber sind! Sie sind (erfahrungsbedingt) meistens die größte Quelle für Magenprobleme!!!

Trau dir am Anfang nicht zu viel zu. Auch wenn du es kaum erwarten kannst, die kulinarischen Leckereien an den kleinen Ständen zu probieren. Vor allem nicht, wenn du nicht mit Einheimischen (oder mir) unterwegs bist. Wir können dir Tipps geben, wo es für dich auf jeden Fall sicher ist!

Das Wasser aus dem Wasserhahn hat keine Trinkwasserqualität!!! Nicht trinken!!!! Kaufe Trinkwasser immer in den kleinen Shops oder Supermärkten. Diese Flaschen sind unbedenklich. Im Restaurant bekommst du auch immer kostenfrei Wasser. Auch hier kannst du es bedenkenlos trinken.


6. Tipps für deine kleine Reiseapotheke – Mückenspray nicht vergessen!

Ich reagiere zum Teil heftig auf die Mückenstiche in Nepal.
Ich reagiere zum Teil heftig auf die Mückenstiche in Nepal.

Um dich zu beruhigen: Alles, was du vergessen hast einzupacken, kannst du auch in Nepal noch bekommen. Also besser weniger als mehr mitnehmen 😉

Medikamente gegen Magenbeschwerden sind aber dennoch nicht wegzudenken. Was viele Reisende unterschätzen, sind die Mücken in Nepal. Besonders in wärmeren Pokhara und im tropischen Süden Nepals (Chitwan) können die kleinen Blutsauger echt lästig sein. Ausreichend Mückenschutz kann helfen…

Malaria Gefahr geht von den Mücken kaum aus. In Kathmandu und Pokhara ist der Juckreiz und die Schwellung das unangenehmste. Da mein Körper nicht besonders gut auf die Stiche reagiert, gibt es in meinem Nepal Blog häufiger Einträge wie diesen hier vom März 2019: 4 Kakerlaken und 13 Mücken später.


7. In Nepal herrscht Linksverkehr

Vorsicht auf Nepals chaotischen Straßen!

Obwohl ich weiß, dass von den Mücken weniger Gefahr ausgeht, fühle ich mich im Straßenverkehr Nepals sicherer. Fairerweise muss ich aber dazu sagen, dass ich schon ein wenig Eingewöhnungszeit benötigt habe.

Ganz wichtig für dich: Wenn du die Straße überquerst, schaue zuerst nach rechts!! Von da kommt die Gefahr zuerst. Mal in großer Form eines LKWs oder Busses, mal in rasender Form eines Motorrads. Vergiss meinen ersten Rat. Schaue am besten in alle Richtungen beim Überqueren der Straße…

Der Straßenverkehr in Nepal ist recht chaotisch und mit vielen Staus verknüpft. Es gibt viel zu viele Fahrzeuge, die sich durch die engen Straßen schlängeln. Geduld ist auf Fahrten im Stadtverkehr angebracht.


8. Eine Atemschutzmaske in Kathmandu tragen

Ninja-Khai - mehr braucht ihr nicht zu wissen.
Durch den chaotischen Stadtverkehr auf einem Motorrad…

Die Luftqualität in Kathmandu ist erschütternd. Das liegt allen voran daran, dass es viel zu viele alte Busse, LKWs, Trucks, Autos, Motorräder und diverse andere Fahrzeuge gibt. Dann wird zudem noch unheimlich viel gebaut, sodass extrem viel Sand und Staub in der Luft liegt. Gepaart mit den dunklen Abgasen ein fast schon tödlicher Cocktail.

Am besten ist es, wenn du eine Atemschutzmaske trägst. Immer wenn du Kathmandus Straßen betrittst oder in einem dieser uralten Busse sitzt, sollte die Maske ebenfalls bei dir ansitzen.

In einen meiner Reiseberichte hatte ich mein Dasein mal als Staubsauger beschrieben…


9. Fernbus statt Inlandsflug!

Die Busfahrt nach Pokhara dauert zwar sehr lange, ist aber atemberaubend.
Die Busfahrt nach Pokhara dauert zwar sehr lange, ist aber atemberaubend (September 2013).

Wenn du die Möglichkeit und (vor allem) die Zeit hast, über den Landweg zu reisen, würde ich dir das sehr ans Herz legen! Zum einen sind die Inlandsflüge nicht gerade die sichersten der Welt, zum anderen siehst du im Bus viel mehr vom Land.

Die Straßen auf den gängigen Touristenrouten (Kathmandu, Pokhara, Chitwan) sind in einem sehr guten Zustand! Dennoch dauern die Busfahrten aufgrund der Landschaft etwa 6-8 Stunden zwischen diesen Städten.

Alle Busse kannst du in Nepal vor Ort relativ spontan buchen. Ein Ticket zwischen den Städten beginnt ab ca. 500 Rupien für den niedrigsten Standard.


10. Bring genügend Zeit mit bzw. nimm dir Zeit vor Ort!

Zwei Wochen reichen bereits aus, um die kulturelle und natürliche Vielfalt Nepals kennenzulernen.

Wenn du nicht zu jenen Reisenden gehörst, die ein Land nur bereisen, um es in einer Liste schnell abzuhaken, solltest du mindestens zwei Wochen mitbringen.

Nepal ist unglaublich spannend und bietet eine schier unendliche Bandbreite an faszinierenden Erlebnissen und atemberaubenden Ausblicken. Zwei Wochen reichen natürlich bei weitem nicht aus, um alles zu sehen. Allerdings genügt diese Zeit bereits, um die Vielfalt des Landes kennenzulernen und in die Kultur einzutauchen.

Wie das gehen soll, erfahrt ihr bald 😉

Wichtig ist auch zu verstehen, dass es nicht darum geht, so viel wie möglich während einer Reise zu sehen! Viel wichtiger ist es, wie du das Gesehene wahrnimmst und erlebst! Nimm dir Zeit vor Ort. Schlendere durch die engen Gassen einer jahrhundertealten Architektur, entdecke die kleinen Wunder und spüre die Spiritualität, die Nepal umhüllt.


11. Gehe in die Berge!

Der monumentale Himalaya ist einfach nur atemberaubend!

Wenn du dem höchsten Gebirge der Welt schon so nahe bist, dann solltest du auch dort vorbeischauen oder es zumindest einmal gesehen haben.

Es gibt in Nepal diverse Trekking-Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen. Aber auch für diejenigen, die keine Affinität zu langen Wanderungen haben, gibt es auch sehr kurze Treks oder Tagesrouten.

Das Australian Base Camp oder die Aussichtsplattform auf Sarangkot bieten einfache Möglichkeiten, um dem Himalaya ganz nah zu sein.

Eine Trekking-Tour kannst du auch spontan vor Ort noch planen. Es gibt in Nepal unzählige einheimische Trekking-Agenturen und (deutschsprachige) Guides. Ausrüstung kannst du in Thamel ganz einfach kaufen oder leihen.


12. Fotografiere so viel du kannst!

Meine Kamera von Canon findest du auch bei Amazon.

Es gibt in Nepal so viel zu sehen! Kultur, Tradition, Natur – überall ergeben sich tolle Fotomotive. Die Farben im Land spiegeln die Fröhlichkeit und Freundlichkeit der Nepalesen wider. Nepal ist Farbe!

Rüste dich am besten mit einer guten Kamera aus, mit der du einen weiten Zoom hast und mit der du schöne Panorama Bilder machen kannst. Deine Investition wird sich lohnen! Es wäre zu schade, wenn deine Bilder vom Smartphone auf einem größeren Bild nicht mehr ganz so scharf wirken…

Mache so viele Fotos, wie du nur kannst. So bleibt dir Nepal noch sehr lange, sehr klar in Erinnerung.

Wie auch anderswo auf der Welt gibt es in Nepal das Recht auf das eigene Bild. Vermehrt sehe ich Reisende, die mit ihren riesigen Objektiven ungeniert Einheimische fotografieren. Sie halten mit ihren Kameras einfach auf die Menschen, als sei es das normalste auf der Welt, Fremde zu fotografieren. Immer wenn ich so etwas sehe (und ich in Konfrontationsstimmung bin), zücke auch ich meine Kamera und halte voll auf den Touristen drauf. Der regt sich dann mega auf und verlangt von mir, dass ich sein Bild lösche. Ich hätte nicht das Recht ihn zu fotografieren. Wenn ich ihn darauf anspreche, das er dasselbe mit Nepalesen macht, kommt immer die Antwort „Stimmt doch nicht!“ oder „Aber das ist doch etwas anderes!“.

Es spricht nichts dagegen, andere Menschen zu fotografieren. Aber bitte frage doch erst um Erlaubnis, bevor du das Foto machst. Vielleicht zeigst du dem Menschen dein Foto auch, damit er oder sie selbst mal schauen kann 😉


Fallen euch mehr wichtige Tipps für eine Nepal Reise ein?

Habe ich etwas wichtiges vergessen? Dann lass es mich bitte in den Kommentaren wissen.
Der Blog-Eintrag soll in erster Linie nicht darauf abzielen, eine vollständige Reisevorbereitung zu sein. Er ist mehr als kleine Hilfestellung gedacht, damit Reisende nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden.
Eine ausführlichere Zusammenstellung von Tipps, Infos und nützlichen Reisehinweisen gibt es auf mein-Nepal.de 🙂

Entdecke Nepal

Aber vergiss nie, dass du Gast im Land bist…


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Verfolgen Khai-Thai:

Namasté! Schön, dass Du meinen Nepal Blog gefunden hast. Ich heiße Khai-Thai, ich bin in Deutschland geboren, meine Eltern stammen aus Vietnam, Frankfurt ist meine Heimat und Nepal mein Zuhause. Seit 2011 besuche ich das wundervolle Land für mehrere Monate im Jahr und engagiere mich für unsere Hilfsprojekte vor Ort. In diesem Nepal Blog schreibe ich über meine Eindrücke, Erfahrungen, Anekdoten und Projekte - Einfach mein-Nepal eben ;)

3 Antworten

  1. 1basundhara

    Super Khai, hätte ich auch so gemacht. Ich habe mal mitbekommen, dass ein Tourist bei einem Armband für 100 Rs (also nicht mal ein Euro), gehandelt hat oder wollte, als wenn nichts mehr in der Tasche hat. Peinlich kann ich nur sagen.
    LG Ines

    • Khai-Thai

      Danke, liebe Ines! Manchmal kann man echt nur noch den Kopfschütteln….
      Wie tief wollte er/sie denn noch gehen – am besten gleich geschenkt bekommen -.-

  2. Khai-Thai

    Annekdote: Der Deutsche, der lautstark um 25 Rupien (20 Cent!!!) feilscht…

    Ich war in einem Shop in Pokhara gewesen und suchte nach einer windfesten Jacke, als ein deutscher Kunde, den Laden betrat. Er wollte einen kleinen Gegenstand für seine Trekking-Tour kaufen. Der Verkäufer verlangte einen Ausgangspreis von 950 Rupien (7,62€), der Deutsche lachte ihn aus. Ich hielt mich noch zurück. Es ging hin und her. Der Preis fiel auf 850 Rupien (6,82€). Der Deutsche war außer sich und schimpfte, dass er im anderen Shop am Anfang der Straße 800 Rupien gezahlt hatte. Er beharrte auf den Preis. Der Händler blieb hart. Der Deutsche holte seine Scheine raus und wedelte mit 825 Rupien (6,62€). „Das ist das Maximum, was ich bezahle!“, befahl er dem Händler. Das wurde mir dann jetzt doch zu blöd. Ich bin zum Deutschen hin und gab ihm 25 Rupien mit dem Kommentar: „Wenn es wirklich an 25 Rupien scheitern soll, übernehme ich gerne den Betrag.“

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