Nepal XI – Tag 3 – Nimmersatt

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Es gibt vieles, worauf ich mich in Nepal freue. Die wundervollen Menschen, die ich über die Jahre kennengelernt habe und nun als Teil meiner Familie sehe. Die faszinierende Kultur, von der ich von Mal zu Mal mehr erfahre. Das Leben, das sich von unserem Alltag so sehr unterscheidet. Und natürlich freue ich mich auch auf die fantastischen Speisen, die dieses Land bietet.

Nimmersatt

Wenn ich an das Essen in Nepal denke, läuft mir im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammen. Die Vielfältigkeit der nepalesischen Küche ist atemberaubend. Der Geschmack und die Gerüche unbeschreiblich. Dal Bhat Tarkari, Momos, Palak Paneer, Chicken Chili, Alu Paratha, Choila. Alles ist so köstlich. Und dann gibt es noch die Snacks am Straßenrand: Chana Charpate, Pani Puri, Sel Roti, Samosa, Tsau Tsau Sadeko, Alu Sadeko. Ich weiß gar nicht, wo ich aufhören soll.

Aufhören zu essen, kann ich erst recht nicht. Zu gut schmeckt hier alles. Jedes Mal komme ich aus Nepal mit ein paar Pfunden mehr zurück. Ich kann einfach nicht widerstehen. Aber es sei mir gegönnt. Denn in Deutschland bekomme ich so eine große nepalesische Vielfalt nur selten. Es macht also Sinn, wenn ich so viel wie möglich an nepalesischen Speisen zu mir nehme, bevor ich wieder Nepal verlassen muss.

Und da ich von allem immer etwas essen möchte, bin ich im Prinzip ständig am Essen. Es beginnt mit dem gemeinsamen Frühstück in unserer Unterkunft. Unterwegs schnappe ich mir den ein oder anderen Snack. Ein Mittagessen darf natürlich nicht fehlen. Und bis zum gemeinsamen Abendessen Zuhause, ist so viel Zeit dazwischen, dass ein paar Snacks zur Überbrückung gebraucht werden.

Eigentlich bin ich am Abend immer bereits voll. Aber weil unsere Projektpartner, Rajeev und Vishal, so wahnsinnig gute Köche sind, kann ich auch hier einfach nicht widerstehen. Ich bin einfach ein Nimmersatt. Zumindest in Nepal. Dabei überschätze ich mich insbesondere beim Abendessen etwas. Etwas zu gierig fülle ich jedes Mal meinen Teller auf, sodass ich immer kämpfen muss, um alles aufzuessen. Dann bin ich nicht nur einfach satt, sondern sitze völlig überfüllt in der Ecke. Aber was soll’s. Es schmeckt einfach zu gut.

Alle Beiträge aus meiner 11. Nepal-Reise findet hier in chronologischer Reihenfolge.

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Namasté! Schön, dass Ihr meinen Nepal Blog gefunden habt.
Mein Name ist Khai-Thai, ich bin in Deutschland geboren, meine Eltern stammen aus Vietnam, Frankfurt ist meine Heimat und Nepal mein Zuhause. Seit 2011 besuche ich das wundervolle Land für mehrere Monate im Jahr und engagiere mich für unsere Hilfsprojekte vor Ort.
In diesem Nepal Blog schreibe ich über meine Eindrücke, Erfahrungen, Anekdoten und Projekte – Einfach mein-Nepal eben ;)

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