Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Nur noch wenige Tage bleiben, bis ich mich wieder in den Flieger auf das Dach der Welt begebe. Obwohl es schon das vierte Mal für mich in Nepal sein wird und mein insgesamt nun 10. Monat, waren die Vorbereitungen noch nie so intensiv gewesen.

Das liegt größtenteils daran, dass meine Eltern mich für zwei Wochen begleiten werden. Sie möchten natürlich innerhalb dieser kurzen Zeit das Land so gut es geht, kennenlernen. Doch ohne Englisch-Kenntnisse sind sie doch sehr von mir abhängig…
Ein richtiger Urlaub ist aber Nepal nie für mich. Ich bin für unseren Verein unterwegs, muss Leute besuchen, muss an Meetings teilnehmen und unsere eigenen Projekte implementieren. Alles unter einem Hut zu bringen, ist trotz – oder gerade wegen – meiner dieses Mal nur 3,5 Wochen in Nepal nicht ganz einfach und bedarf der Planung 🙂

Letzte Woche haben wir auch schon zwei unserer drei Koffer gepackt – mit jeweils ca. 30KG an Sachspenden. Von Klamotten über Schreibwaren und Laptops ist dieses Mal alles dabei. Unsere eigene Kleidung muss im Handgepäck Platz finden. Da hilft es schon sehr, dass es in Nepal noch Monsun-Zeit ist und dementsprechend schwül-warm. Keine schweren Winterklamotten nötig 🙂

Letzte Woche war ich auch wieder einmal im nepalesischen Honorarkonsulat in Frankfurt, um unser Visum zu beantragen. 2x 15 Tage für meine Eltern und 1x 30 Tage für mich. Insgesamt 90€ Euro musste ich ausgeben. Hätte ich natürlich auch am Flughafen in Kathmandu beantragen können, was mich dort wohl 90 US-$ gekostet hätte… Aber ich wollte die Einreise für meine Eltern so stressfrei wie möglich gestalten. Wer es mir nachmachen möchte, findet unter folgendem Link eine Auflistung der nepalesischen Vertretungen in Deutschland.

Das nepalesische Konsulat in Frankfurt ist ein sehr kleines Gebäude, welches überhaupt nicht an eine Botschaft erinnert, sondern von außen eher einer Familienwohnung gleicht.

Im nepalesischen Konsulat in Frankfurt kann man sein Visum im Vorfeld ausstellen lassen.
Im nepalesischen Konsulat in Frankfurt dan Visum im Vorfeld ausgestellt werden. (Foto: Khai-Thai Duong / mein-Nepal.de)

Keine Fahnen, keine Banner – nur ein DIN A4 Schild an der Eingangstür sagt, dass man richtig ist. Innen drin ist es ebenfalls sehr klein – nicht zu vergleichen mit den anderen Botschaften in Frankfurt, bei denen ich schon mein Visum beantragen musste (Vietnam, China).
Im kleinen Flur, dürfen Visumsanträger an zwei Tischen mit insgesamt vier Stühlen Platz nehmen. Mehr braucht es auch nicht, denn mehr angehende Reisende habe ich dort nie antreffen können, obwohl die Zahl der Touristen in Nepal seit Jahren stetig wächst – Nepal ist definitiv kein Geheimtipp mehr….
Die meisten Nepal-Reisende beantragen aber wohl das Visum selbst am Flughafen oder noch viel wahrscheinlicher sind die meisten Nepal-Reisende immer mit einer Reiseagentur in Gruppen unterwegs, die alles für sie regelt….

Naja, wie auch immer. Meine eigene kleine Reisegruppe mit mir und meinen Eltern wird am Freitag aufbrechen. Ich zähle jetzt schon die Stunden 🙂

Verfolgen Khai-Thai:

Namasté! Schön, dass Du meinen Nepal Blog gefunden hast. Ich heiße Khai-Thai, ich bin in Deutschland geboren, meine Eltern stammen aus Vietnam, Frankfurt ist meine Heimat und Nepal mein Zuhause. Seit 2011 besuche ich das wundervolle Land für mehrere Monate im Jahr und engagiere mich für unsere Hilfsprojekte vor Ort. In diesem Nepal Blog schreibe ich über meine Eindrücke, Erfahrungen, Anekdoten und Projekte - Einfach mein-Nepal eben ;)

3 Antworten

  1. Dominik Haupt

    Wow…Nepal!!!!
    Würd ich auch gerne mal hin, nur ob ich mir die Strapazen auch zutrauen würde…bisher eher nicht ;)!

    Viel Spass und Gruß,
    Dom

  2. Basundhara

    Ganz großer Neid!!!!!! Will auch. Viel Spass, auch für Deine Eltern. Und bitte grüß mir Boudha ( Du bist doch sicher mal dort). LG

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