Wie viele reiche (tote) Onkel hab‘ ich noch in Afrika?!

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Millionengewinne, Millionenerbe und einmalige millionenschwere Investitionsmöglichkeiten – das ist oftmals das traurige Schicksal Gewerbetreibender im Internet 🙄
Was genau hinter den E-Mails steckt: VORSCHUSSBETRUG!
Denn um an das schöne Geld zu gelangen, mĂŒssen zunĂ€chst ein paar verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kleine BetrĂ€ge fĂŒr „administrative Kosten“ ĂŒberwiesen werden. Dann kommen nach und nach einige mehr Kosten hinzu, bis man letztendlich feststellt: „Mist!! Ich hab doch keinen Onkel in Afrika!!“

Es gilt nicht oft genug zu wiederholen, dass auf gar keinen Fall Geld zu ĂŒberweisen ist!! :crazy: Einfach mit einem Schmunzeln die Mail entsorgen und seine Mitmenschen aufklĂ€ren. Denn bei den zigtausenden Mails, die verschickt werden, findet sich immer jemand, der leichtglĂ€ubig – und auf das große Geld aus ist – auf diese Schreiben eingeht. 8|
Die Drahtzieher sitzen meist im entfernten Ausland und werden teils auch von der AnonymitĂ€t des Internets gedeckt. Die Bekannteste Email-BetrĂŒger Gruppe ist sicherlich die „Nigeria-Connection“. Wer mehr ĂŒber die Machenschaften dieser dubiosen BetrĂŒgergruppe erfahren möchte, leite ich an die Homepage der Bayerischen Polizei weiter.

Nachfolgend habe ich mal zwei Beispiele dieser Spam Emails kopiert. Wenn es nicht Leute gĂ€be, die auf diese BetrĂŒgereien hereinfallen, sind diese Mails doch recht amĂŒsant…

Guten Tag,

Ich kontaktiere Sie, weil ich auf der Suche nach einem Partner bei der Realisierung eines Projekts bin. Zunaechst moechte ich mich vorstellen; ich bin Barr.Samuel Abate , ich lebe in Accra, Ghana und praktiziere als Rechtsanwalt und ich habe ein ungewoehnliches aber lukratives Angebot fĂŒr Sie. Sie werden mich nicht kennen und ich kenne Sie auch nicht persoenlich und trotzdem bleibt mir keine Wahl eine unbekannte Person anzuschreiben. Ich bin der Nachlassverwalter eines Klienten, der vor einiger Zeit im Ausland ploetzlich verstarb und ein grosses Vermoegen hinterliess, ohne ein Testament oder einen Erben zu hinterlassen. Es konnte auch nach intensiver Suche auch kein Erbe gefunden werden und nun steht das Vermoegen Gefahr an den Staat zu gehen. Mein Klient war deutsch und deshalb suche ich eine Person aus dem deutschsprachigen Raum, die ich als Erben einsetzen kann. Mein Angebot waere folgendes: Ich erklaere Sie als den Erben des Herrn Gruber und erhebe Anspruch auf das Vermoegen und fuer Ihre Zusammenarbeit gebe ich Ihnen 50% des Vermoegens. Da ich der Anwalt des Verstorbenen bin, ist es kein Problem die noetigen Dokumente innerhalb kurzer Zeit zu besorgen und der Investment Firma, bei der sich das Erbe derzeit befindet, vorzulegen. Kann ich keinen Erben benennen, geht das Erbe wie gesagt an den Staat und ist somit verloren, deshalb muss ich zu diesen Mitteln greifen. Mein verstorbener Klient Karl Gruber hat die Dokumente ueber sein Vermoegen bei mir hinterlegt, bevor er ploetzlich und unerwarted im Ausland verschied. Er war ein serioeser Geschaeftsmann und hat sein Vermoegen mit Geschaeften in Suedamerika und Westafrika im Handel mit Mineralien und in der Baubranche gemacht. Sein Vermoegen belaeuft sich auf eine grosse Summe. Ich werde Ihnen genauere Informationen, die genaue Summe betreffend, geben, sobald Sie mir Ihr Interesse bestaetigen. Lassen Sie mich bitte wissen, ob Sie sich vorstellen koennen eine Transaktion dieser Art durchzufuehren. Ich moechte Sie ausserdem bitten, in dieser Sache diskret vorzugehen, wenn Sie interessiert sind, werde ich Ihnen in Kuerze meine Kontaktdaten/ Telefonummer mitteilen. Sie koennen mir auch gerne Ihre Telefonummer schicken, dann werde ich Sie zurueckrufen. Bitte, antworten Sie mir auch, wenn Sie kein Interesse haben, damit ich meine Suche zuegig fortsetzen kann. Wenn Sie jedoch Interesse haben sollten, freue ich mich, jemanden gefunden zu haben, der mir bei der Ausloesung des Erbes hilft.

Mit freundlichen Gruessen, Barr. Abate.

Ihr denkt unglaubwĂŒrdiger gehts nicht, dann noch das hier:

Sehr geehrter Herr,
Ich eine Investitionsmцglichkeit, um mit Ihnen die die Ьbertragung von einer groЯen Summe Geld (12 Millionen US States Dollars) Ich bin Mr. Wu Liang Aktien haben, arbeite ich fьr Hang Seng Bank Ltd, hier in Hong Kong.
Ich brauche dich um mich im Umgang mit der Ьbertragung dieses Geld aus Hong Kong, um Ihr Land zu unterstьtzen.
Alles ьber diese Transaktion wird rechtlich ohne Probleme durchgefьhrt werden.
Sobald das Geld auf Ihr Konto wurde tranfered, werden wir im VerhĐŽltnis Aktie von mir und euch vereinbart werden.
Kontaktieren Sie mich durch meine private E-Mail-Adresse: xxx wenn Sie interessiert sind, und ich werde Ihnen mehr Details.
Bitte lцschen Sie diese E-Mail, wenn Sie nicht interessiert sind.
Ich habe nicht das Ziel, in jeder Stress in Bezug auf meine Karriere und familly sein.

Ihre schnelle Antwort wird geschĐŽtzt.

Mit freundlichen GrьЯen,

MR.Wu Liang

Folge uns Khai-Thai:

NamastĂ©! Schön, dass Du meinen Nepal Blog gefunden hast. Ich heiße Khai-Thai, ich bin in Deutschland geboren, meine Eltern stammen aus Vietnam, Frankfurt ist meine Heimat und Nepal mein Zuhause. Seit 2011 besuche ich das wundervolle Land fĂŒr mehrere Monate im Jahr und engagiere mich fĂŒr unsere Hilfsprojekte vor Ort. In diesem Nepal Blog schreibe ich ĂŒber meine EindrĂŒcke, Erfahrungen, Anekdoten und Projekte - Einfach mein-Nepal eben ;)

Neueste BeitrÀge von

2 Antworten

  1. Snowland

    Eigentlich kann ich das sofort glauben! Schrecklich, dass es diese BetrĂŒger mit ihren E-Mails bis in die Ă€rmsten LĂ€nder dieser Erde schaffen. Besonders dort, sind die Menschen doch am anfĂ€lligsten fĂŒr solche GeschĂ€fte, da ihnen zumeist jedes Mittel Recht ist, um aus ihrem „Elend“ zu entkommen.

    Die falschen Versprechungen von Instituten gehören definitiv auch zu diesen BetrĂŒgereien. Es werden hierbei Hoffnungen von Ă€rmsten Menschen gewissenslos ausgenutzt.
    Leider wird man so etwas nie verĂ€ndern können, man kann nur mit Bildung versuchen, die Menschen aufzuklĂ€ren….. 🙁
    LG zurĂŒck nach Nepal!

  2. Basundhara

    Du wirst es nicht glauben, selbst mein Freund bekommt solche Mails gesendet und das in eins der Àrmsten LÀnder der Welt. Man kann es kaum glauben.
    Was mir hier aufgefallen ist….

    Viele Institute hier versprechen, wenn man einen Kurs belegt, danach eine Chance zu bekommen fĂŒr eine Grren Card nach Amerika, oder besser noch ein Au Pair Platz in Deutschland. Die Menschen hier glauben es oft und kratzen ihr letztes Geld zusammen um dort etwas zu lernen, was sie aller Wahrscheinlichkeit nie fĂŒr das nutzen können, was angeprießen wird.

    Ist zwar ein anderes Thema, aber meines Erachtens der gleiche Sinn.
    LG

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