Nepal Reiseinformationen – Das Wetter und der Strom

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In Nepal spielt das Klima/Wetter eine sehr wichtige Rolle!
Vereinfacht: Kein Regen = Kein Strom 🙂
Etwas komplexer: Es besteht stets ein Trade-Off zwischen ElektrizitĂ€t und Regen. Da Nepal großen Teil seines Stroms aus Wasserkraft erzeugt, ist es von den Pegeln und der Fließkraft seiner FlĂŒsse abhĂ€ngig.
WĂ€hrend der Regenzeit ist demnach ElektrizitĂ€t meistens ĂŒber den ganzen Tag vorhanden, wĂ€hrend mit dem Beginn der Trockenzeit diese mehr und mehr rationiert wird. Selbst in der Hauptstadt Kathmandu kann es dazu kommen, dass man um den Zeitraum Januar/Februar bis zu 18 Stunden am Tag auf Strom verzichten muss! 8|
Load Shedding“ nennt sich dieses PhĂ€nomen 🙂 GlĂŒcklicherweise findet man diesen „Stundenplan“ im Internet und weiß somit, zu welchen Zeiten man seine elektrischen GerĂ€te aufladen kann 😉

Aber keine Sorge, die meisten Hotels, Restaurants und GeschĂ€fte in den Touristenzentren verfĂŒgen ĂŒber Generatoren, die bei einem Stromausfall, ElektrizitĂ€t erzeugen!! B)

Monsun von Juni bis September/Oktober
Momentan herrscht in Nepal weitestgehend noch der Monsun. Die heftige Regenzeit beginnt in der Regel im Juni und endet wÀhrend der Dashain-Feiertage am Anfang jeden Oktobers.
WĂ€hrend der Monsunzeit, die auch die Sommerzeit des Landes ist, herrscht ein sehr warmes Klima und eine hohe Luftfeuchtigkeit – auch bereits schon am Morgen!

Überflutete Straßen wĂ€hrend des Monsunregens (Foto: Khai-Thai Duong / mein-Nepal.de)
Überflutete Straßen wĂ€hrend des Monsunregens (Foto: Khai-Thai Duong / mein-Nepal.de)

Dabei liegen die Höchsttemperaturen in Kathmandu bei etwa 30°C. In den weiteren bekannten TouristenstĂ€dten Pokhara und dem sĂŒdlichen Chitwan sind die Temperaturen deutlich höher.
Die TagesverlĂ€ufe wĂ€hrend der Monsunsaison sind immer relativ Ă€hnlich. Der Morgen beginnt noch ziemlich klar und wolkenlos, wĂ€hrend am Nachmittag mit einem heftigen Niederschlag zu rechnen ist, der die Temperaturen etwas abkĂŒhlen lĂ€sst. Aufgrund der schlechten Infrastruktur können Teile von Gehwegen und Straßen schnell ĂŒberflutet werden.

Tipp: WĂ€hrend der Monsunzeit auf Flip-Flops oder Sandalen umsteigen 😉

Beste Reisezeit ab November
Mit Beginn der Dashain Feiertage im Oktober endet allmÀhlich der Monsun. Es regnet nicht mehr allzu hÀufig, die Temperaturen sinken etwas ab und die hohe Luftfeuchtigkeit ist ebenfalls verschwunden. Die Trockenzeit leutet gleichzeitig auch den Winter ein.
Die Winter in den gĂ€ngigen Touristenzielen (Kathmandu, Pokhara, Chitwan) sind in der Regel trocken und mild. Temperaturen unter dem Gefrierpunkt treten in Kathmandu sehr selten und wenn ĂŒberhaupt, dann nur in der Nacht auf. Wenn man sich nicht gerade in einem guten Hotel befindet, können die Dezember/Januar NĂ€chte sich trotzdem sehr kalt anfĂŒhlen, da die Isolation der HĂ€user sehr mangelhaft und eine Heizung oftmals nicht vorhanden ist…. 🙁
Dennoch ist dies eher die Ausnahme!
Die Regel sieht im Allgemeinen wie der FrĂŒhling in Deutschland aus – angenehme, milde Temperaturen. Dabei findet man meist einen wolkenlosen, klaren Himmel vor, der es ermöglicht selbst von Kathmandu aus den Himalaya zu sehen.
Ich muss daher nicht erwĂ€hnen, dass dies die beste Zeit fĂŒr das Trekking in Nepal ist!!

Das einzige Problem wĂ€hrend der Trockenzeit ist das anfangs erwĂ€hnte Load Shedding. Doch aus eigener Erfahrung kann ich versichern, dass man sich schnell daran gewöhnt und man auch schnell damit klar kommt, dass man den ganzen Tag auf Strom verzichten muss…. Wir hatten im Januar/Februar im Hostel fast tĂ€glich Candle Light Dinners – hehe hatte auch was :))

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NamastĂ©! Schön, dass Du meinen Nepal Blog gefunden hast. Ich heiße Khai-Thai, ich bin in Deutschland geboren, meine Eltern stammen aus Vietnam, Frankfurt ist meine Heimat und Nepal mein Zuhause. Seit 2011 besuche ich das wundervolle Land fĂŒr mehrere Monate im Jahr und engagiere mich fĂŒr unsere Hilfsprojekte vor Ort. In diesem Nepal Blog schreibe ich ĂŒber meine EindrĂŒcke, Erfahrungen, Anekdoten und Projekte - Einfach mein-Nepal eben ;)

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